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1 (1844) Gedichte
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Bei seinem Topf voll Reis, bei seinem WafscrkrugeSaß Alles, als ich kam, in Rah' und Harmonie;Und meine Fahrt sah einer LustpartieWeit ähnlicher, als einem Kriegeszuge.

Weil ich nun nichts zu fechten vor mir fand,

So stng's mich an nach Reisen zu verlangen.Gedacht, gethan. Ich strich von Land zu Land,Und blieb zuletzt im Reich Golkonde hangen,

DaS vor ganz Asien in höchster Blüthe stand.Beglückt durch eine Frau, die hier das Zepter führte,War alles Volk; weil Schönheit und Verstand,

Die des Monarchen Herz, und der sein Reich regierte.Nicht nur des Staats Schatullen waren voll;

Voll waren überall auch die der Untersassen.

Der Bauer ackerte nur für sein eignes Wohl.

Wie selten das! - Die Herren bei den KassenErhüben fremdes Geld nicht für ihr eignes Wohl.Wie noch weit seltner das ! - Durch stattliche GebäudeNahm jede Stadt den Sinn der Schönheit ein.

So Herz als Auge fand am Volksgewimmcl Weide.DcS Städters Angesicht cntstrahlten Stolz und Freude,Bewohner seiner Stadt zu seyn.

Den Landmann hielt die Freiheit warm und trocken,Und gab ihm stets genug in seinen Napf zu brocken.Zufrieden mit dem Glück, das ihm sein Stand verhieß,Und auf die Ehre stolz, die Pflug und SpinncrockenDie Weisheit dieses Staats erwies,

Ließ er sich seiner Flur durch kein Phantom entlocken.

Die Großen hielt der Zauberblick

Der schönen Königin» mit Lust am Hof zurück.