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1 (1844) Gedichte
Entstehung
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Marquise Castelmont fürs werthe Publieum;

Doch blieb die Frau von Castelmont darumNicht minder noch für dich Aline. "

Und nun für wen, sprach ich zu ihr,

Für wen hat wohl dein Herz am zärtlichsten ge-schlagen?"

Das kannst du, böser Mann, noch fragen ?Versetzte sie mit sanftem Schlage mir.

Ich war Natur und Einfalt, als ich dirMich schenkte,wenn ich gleich nur drob dasHaar zerraufte.Das blieb ich nicht, als ich an Andre mich verkaufte.Nicht mehr so jugcndfrisch und schon,

Mußt' ich mein Bißchen Reiz durch fremden Schmuckerhöhn,

Und Tag für Tag die Kunst des Wohlgefallens üben.Wie hätt' ich da noch können lieben?

Die Künstelei wird stets das ZielDer reizenden Natur verrücken.

Das Roth, womit wir unsre Wangen schmücken,Zerstört das holde Farbcnspicl,

Durch welches wir zum ersten Mal entzücken;

Und Lügen der Empfindsamkeit erstickenDas herzliche Naturgefühl.

NurEinMal, und nur dir,hat sich mein Herz versprochen;Und Hab' ich gleich in kurzer ZeitSo leicht, als Eine kann, die Treue dir gebrochen,So darf ich doch aus HerzbcständigkcitSo sehr, als irgend Eine, pochen.

Gewichen ist aus meiner Phantasie