Und das Herz dir gegen alle Pfeile,
So des Schmerzes, wie der Lust, gestählt.Seinen gleichen sanften Schlag beflügeltNie ein rasches, wild entflammtes Blut.Deines Geistes stille Großmacht zügeltDie Begier, und wehrt der Übcrfluth.Ruhiger lag nicht in feinen Tiefen,
Als noch angcfefsclt der Orcan
Und die Kräfte der Bewegung schliefen,
Ruhiger lag nicht der Occan;
Sanfter schlummert aus der Welt GetümmelNicht der Gottversohnte sich in's Grab;Milder leuchtet nicht der offne HimmelIn sein halb gcbrochncs Aug' herab.
Ser? mir denn, scy nochmals her entboten!Denn was fürchtest du mein Angesicht?Komm, o Abclard! denn unter TodtcnZündet fa der Liebe Fackel nicht.
Kalt versagt Natur dich süßem Scherze;
Gott verdammt, was heiße Liebe schwärmt.Ach! Sie lodert gleich der Todtenkerzc,
Die kein Leben in die Urne wärmt.
Was für hcrzcntwcihcnde GebildeStellen sich mir allenthalben dar!
Ich mag betend wandeln im Gefilde,
Ich mag knieend beten am Altar.
Unter meiner Sehnsucht Hauch verdunkeltUnd verzehrt mein Morgcnlämpchen sich;