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Aufgelöst vom Klange zarter Salten,
Mild umschlmmcrt von des Himmels Strahl,Wähnt sic, wie ein Bächlein, HinzugleitenIn das ewig Helle Wonnethal.
Ha! In solche ParadiesgcfildcTräumt sich meine irre Seele nie.
Ehrcnlose, sträfliche Gebilde,
Neger Wohllnst Brut, umschwärmen sie.
Wann in Nächten, darbend an Genüge,Phantasie ersetzt, was Wuth geraubt,
Das Gewissen schläft, und ohne RügeSchnöder Üppigkeit ihr Spiel erlaubt:
Dann entschlüpft sie ihren Schranken, stürzetWonnedurstend sich an deine Brust,
Und die Mitgcspieliun, Sünde, würzetHöher, feuriger den Kelch der Lust.Höllengcister, die bei Tage schliefen,
Spornen rascher der Begierde Lauf;
Rühren bis in seine tiefsten TiefenJeden Quell der Lieb' und Wohllust auf.
Ha! Dann blick' und lechz' ich mit EntzückenJede Blume deiner Schönheit an,
Und umkctte rund bis in de» RückenMit den Armen den erträumten Mann.
Ich erwach'; — aus Arm, aus Aug' und OhreSchlüpft das Traumbild, liebelcer wie du.Schnell verzischt eS, gleich dem Meteore;Seinen Schimmer deckt der Nachtflvr zu.
Weit erstreck' ich dann die leeren Arme;