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Meinem Leben, meinem Selbst — nnd dir!Eile, mein Geliebter, und vermähleDeine Braut mit Gott! Denn Gott alleinKann nach Abclard von ihrer SeeleLetzter, einziger Gebieter seyn.
O wie selig, selig uncrmcsscnIst der reinen Gottverlobtcn Loos!Wcltvergcfsend, und von Welt vergessen,
Bettet sie sich in der Ruhe Schooß.
Kein Gebet von ihr bleibt unerhoret,
Weil sie stets in GottgeniigsamkcitJeden eiteln Erdenwunsch sich wehret.
Fleiß und Muße theilcn ihre Zeit.
Sie kann schlafen, wachen, lächeln, weinen,Beten, singen, wie es ihr gefällt.
Friedlich müssen Triebe sich vereinen,
Die der Geist im Gleichgewicht erhält.
Was sic weint, das weinet sic mit Wonne;Was sie seufzt, das wehet himmelan.
Gleich dem Strahl der milden Abendsonne,Lacht der Gnade holdes Licht sie an.
Engel, im Geleite goldncr Träume,
Schweben säuselnd über ihrer Ruh';
Engel, sanft bewegend Edens Bäume,
Fächeln ihr der Blüthen Düfte zu.
Sie zur Braut sich zärtlich zu bedingen,
Reicht den Ring der Bräutigam ihr dar.
Weiße Jungfrau», Hand in Hand, umschlingenUnter Brautgesängcn den Altar.
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