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1 (1844) Gedichte
Entstehung
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448
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Hoch das Herz bei seinem Anblick mir;

Kaum bereut cs alte Lust, so fodcrtNene schon die sträfliche Begier.

Bald erheb' ich himmelan die Hände,

Und beweine laut, was ich verbrach;

Bald, wann ich nach dir die Seele wende,

Sprcch' ich aller Unschuld Hohn und Schmach.

Von dem Schweren, waö die Liebe lernet,

Bleibt vergessen stets die schwerste Kunst.

Wenn sie das Vergehn auch von sich fcrnct,

So bcglcitct's doch ihr Blick mit Gunst.

Haßt das Weib die Sünde wohl von Herzen,

Das von Herzen so den Sünder liebt?

Weiß ich, ob mir Buße diese Schmerzen,

Oder Liebe sie zu fühlen gibt?

Hartes Werk, die Leidenschaft zu dämpfen,

Für ein Herz, so hoch wie meins, entbrannt!

O, wie oft muß Haß mit Liebe kämpfen,

Eh' der Friede Lärm und Aufruhr bannt!

O, wie oft wird nicht das Herz indessenHoffen, zagen, wünschen, streben, ruh'n,Schmachten und verschmäh'» nur nicht vergessen!-Alles sonst erleiden, Alles thun!

Doch, wann sein der Himmel sich bemcistcrt,

Dann ha! wie es dann nicht blos gerührt,Nein! entzückt; belebt nicht, nein! begeistertSein erhabnes Hcldcnwcrk vollführt!

Komm, o komm, und hilf den Kampf mir wagen!Hilf besiegen die Natur in mir!

Hilf mir, meiner Liebe, hilf entsagen