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Das Weib zu Rosse vernahm sehr gernDen Bund von fern,
Und wählte vor Freuden nicht lange.
Kaum hatten die Kämpfer sich zu ihr gewandt,So gab sie dem Junker vom Steine die Hand.O pfui! die verräthrische Schlange! —
O pfui! Wie zog sie mit leichtem SinnDahin, dahin,
Von keinem Gewissen beschämet!
Versteinert blieb Holm an der Stelle zurück,Mit bebenden Lippen, mit starrendem Blick,Als hätt' ihn der Donner gelähmet.
Allmählich taumelt' er matt und blaßDahin in'ö Gras,
Zu seinen geliebten zwei Hunden.
Die alten Gefährten, von treuerem Sinn,Umschnobertcn traulich ihm Lippen und Kinn,Und leckten das Blut von den Wunden.
Das bracht' in seinen umflorten BlickDen Tag zurück,
Und Lcbcnsgefühl in die Glieder.
In Thränen »erschlich sich allmählich sein Schmerz.Er drückte die guten Getreuen an's Herz,
Wie leibliche liebende Brüder.
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