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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
370
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Dcr Marschall, senkend sein blankes Schwert,

Hält an und hört

Die Ncdc des Junkers vom Steine:

Herr Marschall, was hau'n wir das Leder uns wund?Weit besser bekam' uns ein friedlicher Bund,

Dcr brächt' unö auf Ein Mal in'ö Reine.

Wir hau'n, als hackten wir Fleisch zur Bank,Und keinen Dank

Hat doch wohl der blutige Sieger.

Laßt wählen das Fräulein nach eigenem Sinn;Und wen sic erwählet, dcr nehme sie hin!Bci'm Himmel, das ist ja viel klüger!"

Das stand dem Marschall nicht übel an.

Ich bin der Mann

So dacht' er bei sich den sie wählet.

Wann Hab' ich nicht Liebes gcthan und gesagt?Wann hat's ihr an Allem, was Frauen bchagt,So lang' ich ihr diene, gcfehlet?

Ach, wähnt er zärtlich, sie läßt mich nie!

Zu tief hat sie

Den Becher dcr Liebe gekostet!"

O Männer der Treue, jetzt warn' ich euch laut:Zu fest nicht auf's Biedermanns-Wörtchen gebaut,Daß ältere Liebe nicht rostet!