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1 (1844) Gedichte
Entstehung
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367
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Das war des ehrlichen Schloßvogtö Ton.

Ans Schuld entstehnWar alle sein falsches Gesinde.

O Henne, wer hat dich herunter gezerrt?Wer hat so vermessen hier ein dich gesperrt?Wer? Sag' mir geschwinde, geschwinde!"

O Herr, die schändlichste FrevelthatIst durch Vcrrath

Dem Junker vom Steine gelungen.

Er raubte das Fräulein bei sicherer Ruh';Und eure zwei wackeren Hunde dazuSind mit dem Verräther entsprungen."

DaS dröhnt dem Marschall durch Mark und Bein.Wie Wettcrschein

Entlodert sein Sarras der Scheide.

Vom Donner des Fluches erschallet das Schloß.

Er stürmet im Wirbel der Rache zu Roß,

Und sprenget hinaus auf die Heide.

Ein Streif im Thaue durch Heid' und WaldVcrräth ihm bald,

Nach wannen die Flüchtling' entschwanden.

Nun strecke, mein Senner, nun strecke dich aus,Nur dies Mal, ein einzig Mal halt' nur noch aus,Und laß mich nicht werden zu Schanden!