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1 (1844) Gedichte
Entstehung
Seite
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Da sprang, wie ein Böcklcin, der Abt vor Behagen.Mit Käppchen undKrcuzchcn, mit Mantel und Kragen,Ward stattlich Hans Bcndir zum Abte geschmückt,Und hurtig zum Kaiser nach Hofe geschickt.

Hier thronte der Kaiser im fürstlichen Rathc,

Hoch prangt' er, mit Zepter und Krön', im Ornate:Nun sagt mir, Herr Abt, als ein treuer Wardein,Wie viel ich itzt werth bis zum Heller mag seyn?"

Für dreißig Ncichsgulden ward Christus verschachert;Drum gab' ich, so sehr Ihr auch pochet und prachcrt,Für euch keinen Deut mehr, als zwanzig und neun,Denn Einen müßt Ihr doch wohl minder werth sepn."

Hum! sagte der Kaiser, der Grund läßt sich Horen,Und mag den durchlauchtigen Stolz wohl bekehren.Nie hätt' ich, bei meiner hochfürstlichen Ehr'!Gcglaubct, daß so spottwohlfcil ich wär'.

Nun aber sollst du mir berechnen nnd sagen:

Wie bald ich zu Rosse die Welt mag nmsagcn?

Um keine Minute zu wenig und viel!

Ist dir der Bescheid darauf auch nur ein Spiel?"

Herr, wenn mit der Sonn Ihr früh sattelt und reitet,Und stets sic in einerlei Tempo begleitet,

So setz' ich mein Kreuz und mein Käppchen daran,Zn zweimal zwölf Stunden ist Alles gcthan."