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1 (1844) Gedichte
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Sie kratzte mit blutigen Nägeln ein GrabAm schilfigen Unkcngestade.

Da ruh' du, mein Armes, da ruh' nun in Gott,Geborgen auf immer vor Elend und Spott!Mich hacken die Naben vom Rade."

Das ist das Flämmchen am Unkentcich;

Das flimmert und flammert so traurig.

Das ist das Plätzchen, da wächst kein Gras;

Das wird vom Thau und vom Regen nicht naß!Da wehen die Lüftchen so schaurig!

Hoch hinter dem Garten vom Nabcnstcin,

Hoch über dem Steine vom RadeBlickt, hohl und düster, ein Schädel herab,

Das ist ihr Schädel, der blicket auf's Grab,

Drei Spannen lang an dem Gestade.

Allnächtlich herunter vom Rabenstein,

Allnächtlich herunter vom Rade

Huscht bleich und molkicht ein Schattcngesicht,

Will löschen das Flämmchen, und kann cs doch nicht,Und wimmert am Unkcngestade.