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Sie riß sich zusammen, sic raffte sich auf,
Sie ranute verzweifelnd von hinnen,
Mit blutigen Füßen, dnrch Distel und Dorn,Durch Moor und Geröhricht, vor Jammer und ZornZerrüttet an allen fünf Sinnen.
„Wohin nun, wohin, o barmherziger Gott,
Wohin nun auf Erden mich wenden? " —
Sie rannte, verzweifelnd an Ehr' und an Glück,Und kam in den Garten der Heimath zurück,
Ihr klägliches Leben zu enden.
Sie taumelt', an Händen und Füßen verklomt,
Sie kroch zur unseligen Laube;
Und fach durchzuckte sie Weh auf Weh,
Auf ärmlichem Lgger, bestreuet mit Schnee,
Von Reisig und raffelndem Laube.
Es wand ihr ein Knäbchcn sich weinend vom Schooß,Bei wildem unsäglichen Schmerze.
Und als das Kuäbchen geboren war,
Da riß sie die silberne Nadel vom Haar,
Und stieß sic dem Knaben in's Herze.
Erst, als sie vollendet die blutige That,
Mußt', ach! ihr Wahnsinn sich enden.
Kalt wehten Entsetzen und Graußcu sie an. —
„O Jesu, mein Heiland, was Hab' ich gcthan?"Sie wand sich das Bast von den Händen.
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