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Bald, als auf duftcudcm BohncnbcctDie röthlr'chcn Blumen verblühten,
Da wurde dem Mädel so übel und weh;
Da bleichten die rosichtcn Wangen zu Schnee;Die funkelnden Augen verglühten.
Und als die Schote nun allgemachSich dehnt' in die Breit' und Länge;
Als Erdbccr' und Kirsche sich rvthct' und schwollDa wurde dem Mädel daö Brüstchcn zn voll,Das seidene Nöckchcn zn enge.
Und als die Sichel zu Felde ging,
Hnb's an sich zu regen und strecken.
Und als der Hcrbstwind über die FlurUnd über die Stoppel des Hafers fuhr,
Da konnte sie's nicht mehr verstecken.
Der Vater, ein harter und zorniger Mann,Schalt laut die arme Rosette:
„Hast du dir erbuhlt für die Wiege das Kind,So hebe dich mir aus den Augen geschwind,Und schaff' auch den Mann dir in'ö Bette!"
Er schlang ihr fliegendes Haar um die Faust;
Er hieb sic mit knotigen Riemen.
Er hieb, daö schallte so schrecklich und laut!
Er hieb ihr die sammtene LilienhautVoll schwellender blutiger Striemen.