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1 (1844) Gedichte
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Wir irren und quälen euch Andre ja nicht;

Wir quälen ja uns nur allein.

Drum, kalte Berniinftler, wir bitten euch sehr,Drum laßt uns gewähren, 'und quält uns nicht mehr;O laßt uns gewähren allein!

WaS dränget Ihr euch um die Kranken herum,

Und scheltet und schnarchet sie an?

Von Schelten und Schnarchen genesen sic nicht.Man liebet ja Tugend, man übet ja Pflicht;

Doch Keiner thut mehr, als er kann.

Die Sonne, sie leuchtet; sie schattet, die Nacht;Hinab will der Bach, nicht hinan;

Der Sommerwind trocknet; der Regen macht naß;Das Feuer verbrennet. Wie hindert Ihr das ?O laßt es gewähren, wie'S kann!

Es hungert den Hunger, cs durstet den Durst;

Sie sterben, von Nahrung entfernt.

Naturgang wendet kein Aber und Wenn.

O kalte Vernünftler, wie zwinget Jhr's denn,

Daß Liebe zu lieben verlernt?