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Fortunens Pranger.
Mieten? Nieten? Nichts, als kahle Nieten? —Nun, so niete dich denn satt und matt!
Zur Vergeltung will ich dir auch bieten,
Was noch Keiner dir geboten hat.
Nicht mit Erbsen muß man nach dir schnellen,Wie ein Lustigmachcr etwa schnellt;
An den Pranger, und in Eisenschcllcn,
Sey, Fortuna, schimpflich ausgestellt! —
Rüstig, ihr Verwandten meiner Lever,Satyrbuben, auf! Verschont sie nicht!
Alle faulen Äpfel — puh! — und EierWerft der Bübinn in das Angesicht!
Denn sie ist, sie ist die Ehrenlose,
Die das ärgste Schandgesindcl liebt,
Und nur selten ihrer Wohllust RoseEinem Biedermann zu kosten gibt.
Ha, der Frechen, die so unvcrholcn
Mir nichts, dir nichts! falsche Münzen schlägt,
Und aus Lumpcnkupfer die Pistolen,
Und aus Gold die Lumpenhcllcr prägt!