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O schaut, wie er voll Majestät,
Ein Gott, daher auf Erden geht!
Er geht und steht in Herrlichkeit,
Und fleht um nichts; denn er gebeut.
Sein Auge funkelt dunkelhcll,
Wie ein krystallner Schattcnquell.
Sein Antlitz strahlt, wie Morgenroth;
Auf Nas' und Stirn herrscht Machtgcbot.
Das Machtgebot, das drauf regiert,
Wird hui! durch seinen Arm vollsührt.
Denn der schnellt auS, wie Federstahl;
Sein Schwerthicb ist ein Wetterstrahl.
Das Roß fühlt seines Schenkels Macht,
Der nimmer wanket, nimmer kracht.
Er zwängt das Roß, vom Zwang entwöhnt,Er zwängt das Roß, und horch! es stöhnt.
Er geht und steht in Herrlichkeit,
Und fleht um nichts; denn er gebeut!
Und dennoch schaut, wo er sich zeigt,
O schaut, wie ihm sich Alles neigt!
Die edelsten der Jungfrau» blühn,
Sie blühn und duften nur für ihn.
O Glückliche, die er erkiest!
O Selige, die sein genießt!
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