Märrnerkenschheit.
IUem Wollust nie den Nacken bogUnd der Gesundheit Mark entsog,
Dem steht ein stolzes Wort wohl an,DaS Heldcnwort: Ich bin ein Mann!
Denn er gedeiht und sproßt empor,
Wie ans der Wies' ein schlankes Rohr;Und lebt und webt, der Gottheit voll,An Kraft und Schönheit ein Apoll.
Die Götterkraft, die ihn durchfleußt,Beflügelt seinen Feuergcist,
Und treibt, auö kalter Dämmerung,
Gen Himmel seinen Adlcrschwung.
Dort taucht er sich in's Sonncnmcer,
Und Klarheit strömet um ihn her.
Dann wandelt sein erhellter SinnDurch alle Schöpfung Gottes hin.
Und er durchspäht, und wägt, und mißt,Was schön, was groß und herrlich ist,Und stellt cs dar in Red' und Sang,Voll Harmonie, wie Himmclöklang.