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Das däuchte dem Diener so wohl und so bang'!So bang' und so wohl! Er zweifelte lang';
Viel zweifelt' er her, viel zweifelt' er hin;
Von Hoffen und Ahnden war trunken sein Sinn.
Doch als cs nun tief um Mitternacht war,
Und still herab blinkte der Stcrnlcin Schaar,
Da sprang er vom Lager, ließ Schlummer und Traum,Und eilt' in den Garten und suchte den Baum.
Und, als er still harrend am Liebesbaum saß,
Da säuselt' im Laube, da schlich cS durch's Gras,Und eh' er sich wandte, umschlang ihn ein Arm,Da weht' ihn ein Odem an, lieblich und warm.
Und, als er die Lippen eröffnet zum Gruß,Verschlang ihm die Rede manch durstiger Kuß,
Und eh' cs ihm zugeflistcrt ein Wort,
Da zog cs mit sammtenem Händchen ihn fort.
Es führt' ihn allmählich mit heimlichem Tritt:„Komm, süßer, komm, lieblicher Junge, komm mit!Kalt wehen die Lüftchen; kein Dach und kein FachBeschirmet uns; komm in mein stilles Gemach!"
Und führt' ihn, durch Dornen und Nestel und Stein,In einen zertrümmerten Keller hinein.
Hier flimmert' ein Lämpchen; cs zog ihn entlang,Beim Schimmcrdcs Lämpchens, dcnheimlichcnGang.—