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1 (1844) Gedichte
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O Mutter, Mutter! was mich brennt,

Das lindert mir lein Sacrament!

Kein Sacrament mag LebenDen Tobten wicdergeben."

Hör', Kind! Wie, wenn der falsche Mann,Im fernen Ungcrlande,

Sich seines Glaubens abgethan,

Zum neuen Ehebande?

Laß fahren, Kind, sein Herz dahin!

Er hat cs nimmermehr Gewinn!

Wann Seel' und Leib sich trennen,

Wird ihn sein Meineid brennen."

O Mutter, Mutter! Hin ist hin!

Verloren ist verloren!

Der Tod, der Tod ist mein Gewinn!

O war' ich nie geboren!

Lisch aus, mein Licht, aus ewig aus!

Stirb hin, stirb hin in Nacht und Graus!Bei Gott ist kein Erbarmen.

O weh, o weh mir Armen!"

Hilf, Gott, hilf! Geh' nicht in's GerichtMit deinem armen Kinde!

Sie weiß nicht, was die Zunge spricht.Behalt' ihr nicht die Sünde!

Ach, Kind, vergiß dein irdisch Leid,

Und denk' an Gott und Seligkeit!

So wird doch deiner SeelenDer Bräutigam nicht fehlen."