5.3
Vor Tausenden gab deine GunstDes Liedes und der Harfe KunstIn meine Kehle, meine Hand;
Und nicht zur Schande für mein Land!
Daß meine Phantasei, voll Kraft,Vernichtet Welten, Welten schafft,
Und hvllcnab, und himmelanSich senken und erheben kann;
Daß Heller meinem wackern GeistSich die Natur der Dinge weift,
Und daß ich, wie nicht Jedermann,Von Wahrheit Jrrthum sondern kann;
Daß ich, von freiem Biedersinn,
Kein Bube nimmer war und bin,
Nie werden kann mein Leben lang,Durch Schmeicheleien oder Zwang:
Deß freuet meine Seele sich,
Und meine Lippe preiset dich!
Dein Name sey gebenedeit,
Von nun an bis in Ewigkeit!