Druckschrift 
[1] (1857)
Entstehung
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Die Oi'llenü-Dcmüen, Iiuulmflen unä Mickl-iprücke.

4aqu»t NNIM» «-«Mp!,ri8. (Gleich dem Genossen leistet sie.) Motto, welches auf der Kehrseite des Groß-kreuzes vom Orden der heiligen Katharina in Rußland, über dem Bilde eines altenThurnies steht, auf welchem sich ei» Nest voll junger Adler befindet, während am Fensterdes Thurmes zwei alte Adler sitzen, welche mit Schlangen in den Schnäbeln zu ihrenJungen auffliegen wollen. Der Orden wurde 1719 von Peter dem Großen, zum An-denken an die Schlacht am Pruth gegen die Türken, für Damen'höchsten Ranges gestiftet.Das Motto ist ans Horaz Oden II, 5, 2 entnommen.

4m»ntiI»U8 Liüititlr»» piatstkm iitlom. (wer liecht »nd Treu ,»,d Stauben liebt.) Devise des St. Annen-Ordens, gestiftet 1736 vom Herzoge Carl Friedrich von Schleswig-Holstein znmAndenken an seine Gemahlin, die Großfürstin Anna, so wie an die Kaiserin Anna vonRußland; vom Kaiser Peter III. aber zu einem Russischen Orden erklärt. Die Initialender vier Worte 3. U. I?. finden sich auch ans der Rückseite des Ordenskrenzes.

Imikitise vlrtuli-igiie kokilus. (Der Äenndschafl nnd der Tugend Bund.) Ursprünglich die Devise des Wür-tembergischen Jagd-Ordens, 1702 vom Herzoge Friedrich Carl gestiftet, 1711vom Herzoge Carl Alcrander erneuert, vom Könige Friedrich I. von Würtemberg1807 in den goldenen Adler-Orden nmgcwandelt und im Jahre 1818 vom KönigeWilhelm mit dem Orden des Civil-Verdienstes (gestiftet 1806) in de» Orden der Wür-tembergischen Krone verwandelt. Die Statuten der Krone sprechen die Beibehaltungder alten Devise des Jagd-Ordens »nd des goldene» Adlers ans.

^uspieium meliorlti »e,i. (Vorzeichen einer besseren Zeit.) Motto des Ordens St. Michaels undSt. Georgs. 1818 vom Könige Georg III. von England zum feierlichen Gedächtnißfür die Bereinigung Malta's und der Jonischen Inseln mit Großbritannien gestiftet.

4utrs L'»ur»x! (Uch werde keinen andern staben!) Eine der Devisen des goldenen Blicßes, gestiftet1429 (?) von Philipp dem Guten, Herzog zu Burgund. Sic soll sich »ach Büschingdarauf beziehen, daß neben dem Bließe kein anderer Orden getragen werden durfte. Dieeigentliche Devise des Ordens vom goldenen Bließe ist: Urotiuni non vilo lalioi-uin.Tie wurde von Carl dem Kühnen angenommen, wogegen ^utrs n'aura.^! anfhörte.

kallieas virtutiz prasmium. (Der tiriegertngrnd Betostnung.) Devise des Ordens des heiligenLudwig. 1693 von Ludwig dem XIV. von Frankreich für Land- und See-Offizieregestiftet, die sich ausgezeichnet, aber wenigstens zehn Jahre lang gedient haben mußten.Mit diesem Orden war Pension verbunden.

ksiu> morentllnis! (Dkl, wohlverdienten!) Devise des 1759 vom Herzoge Carl Engen von Würtem-bcrg für Offiziere, welche sich im siebenjährigen Kriege ausgezeichnet, gestifteten Carls-oder Mi litair-Verdienst-Ordens. Seine gegenwärtige Verfassung erhielt der Ordenim Jahre 1806.