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freundlichster Hülfe des Bureau-Vorstehers und Rendanten, Herrn Hof-Rath Peisker, dann für den Zeitraum von 1734 bis 1792 theilsim Geheimen Staats-Archive unter bereitwilligster Förderung der Gehei-men Staats-Archivare, Geheime Archiv-Rath Dr. Kähne und Archiv-Rath Or. Friedlaender, theils im Archive des Königlichen Hausesbeendet war, — in welchem letzteren der Haus-Archivar Geheime Archiv-Rath Ilr. Maercker die eben so reichen, als wohlgeordneten urkundlichenSchriftstücke mit regstem Interesse an der Sache der Forschung entgegen-trug, — stellte es sich heraus, daß für die Vorgeschichte des Ordens nurin den Königlich Bayerischen Archiven und namentlich im Conservatoriumzu Bamberg, in welches das alte Plassenburger Archiv übergegangen ist,zuverlässiges Material zu suchen sein müsse.
Ein Allergnädigst für diesen Zweck ertheilter Urlaub wurde deshalbzu einer Reise nach den Fränkischen Fürstenthümern benutzt, und derDurchlauchtige Beförderer und Schützer jeder wissenschaftlichen Bestre-bung, König Maximilian von Bayern, gestattete zu Nürnberg ineiner ehrenden Audienz die Benutzung aller in Bayern vorhandenenArchivalien über den früheren Markgräslich Brandenburg-BayreuthischenOrden. Die Geburtsstätten des Concordien- und Sincerits - Ordens,Erlangen und Bayreuth, wurden besucht, alle Örtlichkeiten, Gebäude,Bilder, Zierrathen u. s. w. sorgfältig von dem Königlichen HofmalerHerrn Iarwart gezeichnet, und endlich das Conservatorium zu Bam-berg nach jeder Richtung hin, die auf das Gesuchte Bezug haben konnte,benutzt, wobei der Königlich Bayerische Archivar Herr Iennes jedem