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§. 100 .
Um jene Zeit entspann sich eine neue Jntrigue durch zweiobscure Abentheurer, durch einen Irländer Fitz Harris und durcheinen Schotten Everard. Beide wollten in London ihr Glückmachen, und hatten sich als Freiwillige im französischen Heerefrüherhin kennen gelernt. Der erstere heirathete die Tochter einesSeeofficierS. Sein Vetter Wall war ein vertrauter Diener beider Herzogin von PortSmuth, und er selbst widmete sich demInteresse des Hofes. Er machte eine wichtige Entdeckung Hinsicht-,lich einer Schmähschrift „der enthüllte König," und erhieltdeßwegen vom König eine Belohnung von 200 oder 250 Pfund.Everard aber wurde sehr bald einer Verschwörung zur Vergiftungdes Herzogs von Monmouth beschuldigt, und kam in denTower. Späterhin aber kam er wieder auf freien Fuß. Dochbald darauf gab er eine Schmähschrift heraus unter dem Titel:„der wahre auf gut Englisch sprechende Engländer,"welche den König als Anhänger des Herzogs von Jork beschul-digen und die Protestanten auffordern sollte, dem Parlamentegegen die beiden papistischen Fürsten mit dem Schwerte beizu-stehen, wobei man vermuthct, daß sie die Absicht gehabt haben,jeder den Andern zu verrathen. Fitzharris war dabei behülslich,und kam in das Gefängniß von Newgate und nachher in denTower. Noch blieb ihm der Ausweg übrig, wodurch viele seinerBrüder vom Galgen sich gerettet haben; er durfte nur als Angebergegen den Herzog von Jork und die Katholiken auftreten, was erauch that. Bei seiner Verteidigung baute er auf den Beistandder Volksparthei, allein die war bereits im Sinken, während daöAnsehen des Hofes wieder im Steigen war. Er gab vor, derwahre Verfasser sey Lord Stoward, und er habe die Veröffent-lichung der Schrift bloß aus der Absicht besorgt, um dem Königzu dienen, eine Aussage, die er noch am Galgen wiederholte.Gleichzeitig starb auf dem Schaffst ein viel besserer Mann, Oli-ver Plunket, Titular-Erzbischof, einsehr rechtlich gesinnterPrälat, unter der gewöhnlichen Beschuldigung der Ordination inder römischen Kirche, indem er noch überdieß von belohnten An-gebern bezüchtigt worden war, er sey der vorzüglichste Urheber