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den feindseligen Kabalen der verschiedenen Parteien und von denfanatischen Umtrieben in Kenntniß setzt. Auch der LordschatzmeisterDanby brachte es dahin, den König zu bewegen, dem katholischgewordenen Herzog Jakob von Jork, seinem königlichen Bru-der, den Rath zu geben, auf einige Zeit England zu verlassen,und nach Schottland zu gehen, um die Gemüther einigermaßen zuversöhnen.
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In Schottland gieng eS wie in England, auch dort gab esbedenkliche bürgerliche und religiöse Streitigkeiten, die besondersdurch die Covenanters') hervorgerufen wurden, die sich gegendie gesetzliche Autorität auflehnten. So ermordete ein solcherSchwärmer, Jon Balfour, den Erzbischof Scharp von St.Andreas öffentlich auf dem Wege, als er so eben mit seiner Toch-ter Jsabella spazieren fuhr. Nach dieser Blutthat begab sich derMörder mit seinen Helfershelfern, die des Prälaten Wagen aus-geplündert hatten, in eine nahegelcgene Hütte, wo sie mehrereStunden sich dem — Gebete widmeten und Gott dankten, daßsein heiliger Geist sie zu einem so glorreichen Werke angeleitethabe. — Bis zu seiner Todesstunde, die ein Monat nachher aufdem Schaffst erfolgte, verharrte dieser blutgierige Schwärmerin seiner Begeisterung. Seine Freunde verbrannten überdießnoch die der Freiheit der schottischen Kirche nachtheiligen Parla-mentsacten.
In England wurden abermals wegen der noch immer aufBe-trieb des Oates in Untersuchung schwebenden Verschwörung die
1) Karl I. zwang den Schotten die neue Liturgie auf, in dermanche Einrichtungen ans der katholischen Kirche mit eingcflochtcn wa-ren. Die Puritaner schlugen darüber gewaltigen Lärm. Es bildete sichaus dem Adel, aus den Giitcrbcsitzern, aus der Geistlichkeit und ausdem Bürgerstande vier Ausschüsse, die sich zu Edinburg versammelten,welche einen Verwahrungsact gegen diese Neuerung zu Stande brachten,worin sie gelobten, dem englisch-protestantischen Lehrbegriff getreu zubleiben. Diese Schrift bekam nun den Namen Convcnant, die durchzahlreiche Unterschriften bekräftiget wurde.