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dieß glänzende Phantom hochfligender Ehrsucht in das Dunkelund Schweigen des finstern Grades hinab.
Es kann wohl nicht geläugnet werden, daß Cromwell keingewöhnlicher Mensch war. Ohne Geburt, ohne Neichthum undVerbindung schwang er sich zur Thronhöhe hinaus, von wo aus erdrei mächtige Königreiche unter seine Oberherrschaft gebrachthatte, die weit mehr drückte, als die des dem Freiheitsschwindelhingcopferten Monarchen. Mit kalter Besonnenheit schritt die-ses Meteor dem Gipfel seiner leuchtenden Größe immer näher.Dabei übte er eine wohlberechnete Verstellung, die er für dieVollendung aller menschlichen Weisheit hielt. Sein ganzes Thunund Wesen war List und Betrug; Thränen standen ihm jederzeitzu Gebot, und auch durch Herablassung, ja manchmal durch nied-rige Scherze wußte er seine Umgebung zu fesseln. Der Hebelseiner Macht war die Militärgewalt, und Hohe und Geringe be-trachteten ihn als einen Meister — in der Gottseligkeit! — Aller-dings ließ er an den Seinigen Abweichungen in. der sittlichenLebensweise streng bestrafen; häufig wurden geistliche Uebungenim Heere borgenommen, und Officiere eröffneten jedesmal denKriegSrath und die Schlachten mit feierlichen Gebeten. Wie vielan allen diesen frommen Uebungen ungeheuchelte Frömmigkeitoder Schwärmerei Anthcil hatte, wer vermag dieß zu entscheiden?Mit dieser Religiosität stand seine Gercchtigkeitsliebe nicht immerim Einklang. Nicht selten wurden Leute ohne gesetzliche Ursachenverhaftet und gefangen gehalten; ja selbst Angeklagte, welche vorGericht losgesprochen worden waren, blieben oft nachher ihrerFreiheit beraubt, und die blinde Militärgewalt ruhte lastend aufdem Volke.
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Cromwell hintcrließ von seiner Frau, Elisabeth Bourchirezwei Söhne, Richard und Heinrich und drei Töchter. Diecrsteren waren von milderer Gesinnung als der Vater, so daß sieihn manchmal kindlich um Schonung anflehten, wenn er ein Blut-urthcil zu unterschreiben hatte. Richard besuchte während desBürgerkrieges die Nechtsschule zu London, und lebte nebenbei