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Geschichte von England
Entstehung
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l'unge Herzog von Glocester gewählt werden, der ohneZweifel noch frei seyn würde von den despotischen Ansichten sei-ner Brüder. Diese Wendung der Bcrathung kam dem Lord-General unerwünscht. Zuletzt äußerte er: „ eine Art monarchi-scher Regierung wäre wohl das Empfehlenswertheste, wenn andersdadurch Sicherheit für die Freiheiten des Volks, beides als Eng-länder und als Christen, zu erlangen wäre."

„Die Staatsmänner" aber betrachteten unterdeß CromwellSgeheime Ränke mit Mißtrauen, und suchten sein militärischesAnsehen zu schwächen. Sie trugen daraus an, daß ein Theil derArmee, da die Republik keinen Feind mehr zu Lande hatte, ent-lassen werden möchte, was auch geschah. Als noch einmal eineReduction vorgenommen werden sollte, übergaben sechs Officiereeine Petition des Heeres, worin eine verbesserte Einrichtung vor-geschlagen, zugleich aber dem Parlament Pflichtvcrsäumniß vorge-worfen wurde. Es hieß darin, das HauS möge seine Aufmerk-samkeit lieber auf die Verbreitung des Evangeliums richten, dieLäuterung der Gesetze beaufsichtigen, sittenlose Individuen vonihren Stellen entfernen, die Mißbräuche bei der Accise und demSchatzamt beseitigen, keine Verletzung der Conventionsartikel,die den Feinden bewilliget worden, zu geben, endlich die nöthigenVorkehrungen für künftige ParlamentSsitzungcn treffen.

Dagegen warnte den Lord-General der Rechtskundige White-lock, indem er bemerkte: es sey immer etwas Bedenkliches, be-waffneten Corporationen Zusammenkünfte zu gestatten, um Peti-tionen zu beabsichtigen; Cromwell setzte sich aber über diesen Winkhinweg. Im Gcgentheil bemerkte er ihm späterhin: „so heftigsey der Geist des Unwillens im Heere entbrannt und so gebieterischdas Benehmen des Parlaments, daß eine Reibung der Interessen,und als Folge davon der Untergang der guten Sache unver-meidlich sey, wenn man nicht eine Staatsgewalt schaffe, diein zureichender Kraftsülle im Stande sey, all' dieses Uebermaß imZaume zu halten, und beides, Heer und Parlament, zu zügeln."Whitclock entgegnete: „was die Armee angehe, so habe der Lord-General sie bisher in schuldiger Unterwürfigkeit gehalten und erwerde fortfahren, es zu thun; das Parlament jedoch betreffend,