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und Vergnügungen hm. Gegen seine Feinde verfuhr er nichtselten grausam. Er hinterließ zwei Söhne und fünf Töchter.Der zwölfjährige Eduard war sein Nachfolger. Richard,Herzog von Aork, vermählte sich mit der Erbtochter des reichenHerzogs von Norfolk Monebrav- Vier Töchter vermähltensich in England, unter andern die Elisabeth mit dem nachheri-gen König Heinrich VII., die fünfte, Namens Brigitta,nahm den Schleier.
Eduard V.1483.
§. 50 .
Dieser König regierte nur einige Wochen. Es bildeten sichjetzt wieder zwei Parteien, da der vorige König die Verwandtenseiner Gemahlin zu den höchsten Würden erhob, wodurch schondamals Eifersucht entstand. An der Spitze der Wydevils standdie Königin Mutter und ihr Sohn erster Ehe Marquis vonDorset, nebst ihrem Bruder und der vortreffliche aber unglück-liche Graf Rivers. Die Gegenpartei leiteten die Lords Ha-stings, Freund des vorigen Königs, Howard und Stanlei.Diese Partei stützte sich auf die Autorität der beiden nächstenPrinzen vom Geblüt, nämlich des ehrgeizigen Herzogs Richardvon Glocester, Oheim des Königs Eduard V. und desHerzogs von Bukingham. Glocester ließ bald die Verwandtendes Königs verhaften. Die verwittwetc Königin Elisabethfloh mit ihrem zweiten Sohne Richard und ihren fünf Töchternin die Kirche zu Weftminster. Endlich zog Glocestcr mit KönigEduard in London ein, und nahm den Titel Protector an.Gleich darauf ließ er den Lord Hasting, wegen seiner Anhäng-lichkeit an den jungen König, hinrichten und mehrere wurden deß-wcgen verhaftet; z. B. Lord Gray, Graf Riversw. re. Derältere Bruder des verstorbenen Königs war im Tower. Denjünger» mußte die Königin Elisabeth dem Glocester auslie-fern, worauf auch dieser in den Tower kam.
Des Protectorö Anhänger streuten nun aus, der verstorbene