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und er war gegen sie nicht glücklich, so daß er dem Letzter« Län-dereien mit voller Souveränität abtreten mußte, die er jedochnach dessen Tode wieder eroberte (941).
Als der König das Fest des heiligen Augustins, deS Apostelsder Sachsen, seierte, trat Leo, ein Geächteter, in die könig-liche Halle, und setzte sich an die Tafel. Der Mundschenk hießihn weg zu gehen, er widcrsetzte sich, und als der König in die-sen Wortwechsel sich mischte, wurde er von diesem Ruchlosen miteinem Dolche durchbohrt (946). Der Mörder wurde darauf inStücken zerhauen. Edmund hatte von seiner tugendhaften Ge-mahlin Elgiva zwei Söhne, den Edwy und Edgar, dienoch sehr jung waren, daher wurde ihr Oheim Ed red, der ein-zige noch lebende Sohn Eduards, durch Prälaten und Thaneszum König der Angelsachsen, Nordhumbrier, Britten und Hei-den erwählt und zu Kingston gesalbt.
E d r e d.
946 — 983 .
§. 19.
Dieser König unterwarf sich vollends die Nordhumbrier.Kränklichkeit halber überließ er aber die Regierung meist seinemKanzler Turkatul und dem Abte von Glastonbury, Dun st an.Der crstere ging später ins Kloster, geehrt von seinem Königund vom Volke. Dunstan zeichnete sich ebenfalls durch Fröm-migkeit, Uneigennützigkeit und Milde aus, und widmete sichebenfalls späterhin dem klösterlichen Leben, indem er vorher nochein Bisthum ausschlug. Der König starb an einer schmerzhaftenKrankheit (955).
Edwy der Schöne.
938 — 939 .
8 . 20 .
Edwy war der älteste Sohn von dem 946 verstorbenen Kö-nig Edmund und der Elgiva und Bruder Edgars und alsoEdreds Neffe. Er verstieß sogleich des vorigen Königs Freunde,weil Edwy den Edred nicht zur Krone für berechtigt hielt. DenKirchen entzog er die früherhin gemachten Schenkungen, beraubte