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Geschichte von England
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tete in Gebirge, indem sie sich nicht unterwerfen wollten; einTheil aber verließ sogar das Vaterland, und ließ sich in denwüsten öden Gegenden von Armorika in Gallien nieder, wel-cher Landstrich den Namen Bretagne in der Folge erhielt.So sank Britannien, das unter römischer Herrschaft sich cultivirthatte, wieder in seine vorige Barbarei zurück

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Im Jahre unscrs Heils 596 landeten vierzig Fremdlingeunter dem Bretwelda von Kent Ethelb ert auf der Insel Tha-rr et, wo einst Hcngist und Horsa sich niedergelassen hatten. Eswar der heilige Augustinus mit seinen Glaubensgenossen ausGallien und Italien, die der Papst Gregor zur Bekehrung derdortigen sächsischen Heiden dahin geschickt hatte. Ethelberts Ge-mahlin Bertha, die Tochter Königs Coriberts von Paris,bekannte sich schon zur christlichen Religion, und da unter denbrittischen Sklaven in seinem kleinen Königreiche ohne Zweifeldie meisten auch Christen waren, so konnte ihm diese Religionnicht ganz unbekannt seyn. Er empfing die Missionäre untereiner heidnischen Eiche. Augustin eröffnete den Zug. Man trugvor ihm her ein silbernes Kreuz und eine Fahne mit dem Bildedes Erlösers, und die Luft ertönte von dem Gesang ihrer Wech-selchöre. Der Dolmetscher erklärte dem Sachsenkönig den Zweckihrer Sendung, worauf Ethelbert erwiederte:Ertragezwarkein Verlangen, um eines neuen und ungewissenGlaubens willen den Göttern seiner Väter zu ent-sagen; da fedoch ihre Absicht gut und ihre Verspre-chungen einladend seyen, so möchten sie ungehin-dert predigen, und sie sollten auf seine Kosten

1) Manche Anführer der Britten zeichneten sich, gegen dieSachsen aus; z. B. Arthur, der zwölf Schlachten gegen Cerdikoder Kenrik, der von seinem Neffen ermordet und zu Glastonburpbegraben wurde. Unter Heinrich II. fand man dort seine Ueberreste.Er war Anführer der Silurcn und nach der Dichtung der BardenStifter der Tafelrunde.