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1 (1843)
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und Johann Philipp rechneten auf Anhänger. Man suchte eine Probezu machen, indem man sich den Predigern Farel und Virct annähcrte:aber weder der eine, noch der andere wollte einer Kirche vorstehen, inwelcher Calvin doch immer abgcgangen wäre. Es blieb nur eine Wahl.

Calvin mutzte zurückberufen werden.Daher wurde zur Förde-rung und Verbreitung des Wortes Gottes beschlossen, nach Straßburgzu senden, und den hochweisen Meister Johannes Calvinus zu bitten,daß er der Verkünder des Evangeliums in der Stadt Genf werdenmöchte." Dieß war eine Maßregel, welche der Verfall aller Gewalt

nothwendig gemacht hatte.

Calvin verlangte eine gerichtliche Urkunde, wirklich oder zumScheine. Es mußte genügen. Der Rath berief den Mann,den dieVorsehung nach Genf gesendet hatte, daß er dort das Reich Gottesausbreite."

Der Senat und der Rath schrieben an ihn:Lieber Bruder undsonderlicher Freund! Wir empfehlen uns dir angelegentlichst, weil wirüberzeugt sind, daß du keinen andern Wunsch hast, als daß der Ruhmund die Ehre Gottes und seines heiligen Wortes erhöht und verbreitetwerde, und thun dieß nach dem Willen unseres großen und kleinenRaths (die uns dazu die ausdrückliche Weisung ertheilt haben). Wirbitten dich dringendst, du wollest uns in dein früheres Amt zurückfüh-ren, denn wir hoffen, daß dadurch dem heiligen Evangelium viel Gutesund eine weitere Verbreitung erwachse. Du bist der Prophet, denunser Volk erwartet. Man wird dir so begegnen, daß du zufrieden seinkannst. Genf, 22. October 1540.

Deine guten Freunde.

Der Senat und Rath von Gens. ^)

Die Obrigkeit ließ hier die Stimme des Volkes reden, die sichnicht ein einziges Mal zu Gunsten des Verbannten ausgesprochen hatte.Wenn das Volk ihn hätte zurückberufen wollen, würde das SchaffstPhilipp's als Rednerbühne gedient haben. Der Geschichtschreiber, wel-cher alle Archive der Stadt durchwühlte, konnte nicht ein einziges Zeug-niß zu Gunsten des Professors von Straßburg finden. ^)

Calvin bereitete sich gerade auf eine Reise nach Worms vor, alser das Schreiben des Rathes von Gens erhielt. Bucer und einigeFlüchtlinge wollten die Antwort für ihn ertheilen:Wir wünschen

tl Vrngm. diüg. oxtrnils des regislres du 20. nov. 1840.

2) Paul Henry. Bd. I. Beilage 16. S. 77.

3) XMicex usnäulo^iques. t. 3. nrt. perriu, s». 403.

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