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einträglich gehalten; wie man scherzen mag mit päpstli-chen odder kaiserlichen Rechten odder andern menschlichenTradition der Väter odder Concilien."
„Und in meinem Buche: t)uock verlia Cllri'zti stsnt, schrieb ich
gegen die Hugenotcn und Kalvinisten: Wer nicht glauben will, dasBrod im Abendmahle sei der wahre, natürliche Leib Christi, den Judasempfing wie der heilige Petrus, soll sich fortmachen von mir, ich willkeine Gemeinschaft mit ihm haben, weder in Briefen noch in Schriften,noch in Lehren, er soll keinen Frieden von mir erwarten, denn er sollverderben in seiner Strafe. Cs nützt diese Unsinnigen nichts, daß sieso viel von einer geistigen Commnnion schwätzen, an den Vater, denSohn und den heiligen Geist glauben, wenn sie mit ihrer Lästerzungediesen Glaubensartikel läugnen."
Und der Engel stieß zum zweiteninale in die Trompette.
Und der Staub erhob sich, um den Leib Bullinger's, Johann Las-co's, des calvinistischen Predigers in Polen, des Thomas Naogevrgus,Ambrosius Wolfs und Oecolampadius zu umkleiden.
Alle diese Schatten gingen an Luther vorüber und warfen ihmWorte des Zornes vor.
Bullinger. Bist du cs, Luther, Mann voll von Jrrthümern,der du nie den geraden Weg des Evangeliums wandeltest?
Johann Lasco. Hinweg, du bäurischer, unwissender Mensch!
Thomas Naogevrgus. Zurück, du zorniger, eigensüchtigerMensch, der du die neue Lehre, die dem heiligen Alterthum entgegenist, erfunden hast; der du immer nur deine Ehre, nie aber die EhreChristi gesucht hast! ss)
Amb rosius Wolf. Schmach dir, der du grundlose Streitereienohne Wissenschaft, ohne Urthcil, gegen die Ansicht der ganzen Kirchedes Alterthums niedeegeschrieben hast!
Oecolampadius. Gott möge über dich richten und über dieDeinigen, die durch deine Unbeständigkeit und falsche Weisheit in sieben-nndsiebenzig verschiedene Ansichten gctheilt sind.
Und der Engel blies zum drittenmale, und Calvin stand vor demAngesichte Christi.
1) De Wetlc. Ab. IV. S. 318.
2) I.. eonlr-» Ilrent.
3) I» psnlm. 2li.
4i läb. contra tonn, concord.ö) IIe5z>ons.