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1 (1843)
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rade deshalb will ich recht viel trinken, weil du es verbietest, ja sogarnoch mehr trinken im Namen Jesu (5hristi. So must man immer dasGcgenthcil von dem thun, was Satan verbietet. Was glaubst du,wcsthalb ich so stark trinke, so frei spiele, so ost esse, als um den Sa-tan zu täuschen und zu necken, der mich täuschen und necken wollte.O dast ich nur eine austerordentlichc Sünde begehen konnte, um dem Teu-fel das Spiel abzugcwinncn, damit er einschen würde, ich erkennekeine Sünde und sei mir keiner Sünde bcwustt! Der ganze Dekalogverschwindet uns ans den Augen, uns, sage ich, die uns der Teufelso sehr begehrt und plagt. Wenn uns der Teufel unsere Sünden vor-werfen und uns des Todes und der Hölle schuldig erklären sollte, dannmüssen wir zu ihm sagen: Ich bekenne zwar, dast ich des Todes undder Hölle schuldig bin, aber was ist cs dann? Dann wirst du auchin Ewigkeit verdammt sein. Durchaus nicht: denn ich kenne Einen,der für mich gelitten und genug gethan hat, der heißt Jesus Ehristus.Wo er bleibt, werde auch ich bleiben." *)

Luther kommt in seinen Schriften ost auf dieses vortreffliche Heil-mittel zu sprechen; mit dem größten Ernste von der Welt gibt er den

I) t>. iiovvml». lliorouvm. VVollor in Wollen. vp. >>. 2<>8. De Wette,Dr. Luthcr's Briefe, Bd. I V. S. 188.

Doctor Luther sagte, wenn er des Teufels mit der heiligen Schrift Vndmit ernstlichen Worten, nicht hcttc können los werden, so hctte er j» offt mitspitzige» Worten pnd lcchcrlichcii boffen vertriebe», V»d wen» er jm sein Ge-wissen hctte beschweren wollen, so Helte er offt zu jm gcsagct, Teufel ich Habauch in die Hosen geschissen, hastn cs auch gerochen, vnd zu de» andern mei-nen Sünden in dem Register geschrieben... Das man jn aber nirgends mitbesser vertreiben könne, denn mit Verachtung, das crzelet der Herr D. Luthereine Historien, die sich hatte z» Magdeburg zngctragcn, vnd sprach, Jm an-fang meiner Lcre, ha das Enangelinm angicng, da legte sich der Teufel fastdrein, vnd ließ nicht gerne ab von dem poltern, denn er hcttc zu Magdeburgdas I'urgntoriuni und den Ikisrurmim nniinnrum gerne erhalten. Nu warallda ein Bürger, dem starb ein Kind, dem ließ er nicht Vigilien und Secl-messe singen, denn cs stunde trefflich viel, da ficng »n der Teufel ein Spielan, vnd kam alle nacht vnib 8 Vhr in die Kammer, vnd winselte wie ei»jung Kind, Dem guten Manne war darüber leide, vnd wüste nicht, wie erjm thun sollte. Da schrie» die Pfaffen, Ev da sehet jr, wie cs gehet, wenn mannicht die Vigilien heit w. Wie thut das arme Seelchen. Daraus schickt derBürger an micb, vnd liest mich vmb rath fragen, Denn es war mein Sermon,vber den Spruch, Sic haben Mose» und die Propheten, auögegangen, denhatte er gelesen, Da schriebe ich jmc wider, Er soltc nichts halten lassen, denner vnd das gantzc Hausgesinde solts gewislich dafür halten, das cs der Teu-fel wcrc, der solches anrichtcte. Das thctcn die Kinder vnd Gesinde, vnd ver-achteten den Teufel, vnd sprachen, Teufel, was machst,i, hastn sonst nichts mehrzu thun? Heb dich du verfluchter Geist, dahin du gehörst in den Abgrund derHelle, Wie nn der Teufel das mcrkete, da war er kein Kind mehr. Sondern erpolltertc, ftürmctc, warff vnd schlug, vnd thct scheußlich, liest sich offt sehen,wie ein Wolfs, der da hculcte, aber die Kinder vnd jederman verachtete»tjn,