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daß man noch einmal zu diesen Disputationen schritt, bei welchen derHerr, der die Stille liebt, so wenig seine Rechnung findet, (wie Melanch-thon sich ausdrückt). Man stellte die Ordnung fest, nach welcher mansich besprechen wollte. Die erste, die wichtigste Frage sollte zur Sprachekommen, die Frage vom Abendmahl. In Augsburg hatte die Refor-mation die reelle Gegenwart anerkannt; sie hielt ihr Wort und bekanntedurch das Organ Melanchthons und Bucers — daß sie mit der katho-lischen Kirche fest daran glaube, daß nach der Consecration des Bro-des und Weines der Leib und das Blut in der Eucharistie wirklichund wahrhaft gegenwärtig sei; daß der Gläubige sie nicht in eine ma-terielle Substanz eingeschlofscn empfange, oder durch einen fleischlichenGenuß, sondern geistig und durch den Glauben. *)
Der Katholicismus konnte sich mit einer solchen Symbolik nichtbegnügen, in welcher man zwei entgegengesetzte Ausdrücke, eine Nega-tion und eine Affirmation finden konnte, wenn man sie genau betrach-tete. Auch verwarf der Cardinal Granvelle diese Confession, weil siedas Dogma verletzte, dem sie willfahren zu wollen schien. Währendder Disputation hatten aber Bucer und Melanchthon den Versuch ge-macht, ein anderes Bekenntnis; aufzusetzen, welches zwar weniger zwei-deutig war, aber die Katholiken eben so wenig befriedigte, als dieAbgesandten der Stadt Straßburg. Calvin tadelte Bucer und Melanch-thon auf eine herbe Weise wegen ihrer furchtsamen Schonung einesGlaubens, den er für abgöttisch erklärte. ^) Als man sich über dieErklärung dieses Dogmas nicht verständigen konnte, verschob man mitallgemeiner Zustimmung die Erledigung einer Frage, welche jeder Cul-tns als eine Lebensfrage betrachtete, auf eine andre Zeit.
Bald darauf disputirte man über die Messe. Die Reformirtenbetrachteten die Messe als eine ganz menschliche Einsetzung, der sie denNamen eines Opfers nicht geben wollten: sie verlangten geradezu dieAbschaffung derselben.
1) iVam et illi doeent vor« et realiter eorpus Lkristi in coena praesens esseet dar! sumentilrus; at non in pan« neguv ori praesens esse, sed lldeiet omniluis cpiidem euin pano et vino sumendum oll'erri, sed solis Ildesuinentitnis communieari.
ktani perspieue testati sumus nos ampleeti et tueri omnem consen-sum eeelesiae estlrolieae, guod in coona Domini, consecrato pane etvino, realiter adsint et sninantur eorpus et sanzuis Domini. testatisumus nos improUare eos, guinegant adesse et vere sumi eorpus Lllristi.Hosp., tust, sacram., t. 2., 314.
2) Dkilippus et Lucerus tormulas de transsullstanliatione eomposueruntamluguas ettucosas. 6alv., episl. IS. maii.