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1 (1843)
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suchen. Er zeichnet in einem Briefe an Farel diejenige, die er zurGefährtin des Lebens wählen will.

Die Gestalt verblendet ihn nicht; das junge Mädchen wird einePerle der Schönheit sein, wenn sie keusch, schamhaft, willfährig, spar-sam, geduldig ist ') und wenn sic vor Allem, um seine Gesundheitbesorgt sein wird. Calvin hatte eine schwächliche Gcjundheit, einenleidenden Magen, ein erhitztes Gehirn, dessen Gluth der Schlaf nichtzu kühlen vermochte; auch hatte er Anlagen zur Grieskrankheit. Alser sich zur Heirath entschlossen hatte und seinen Freunden die Mitthei-lung machte, fügte er hinzu:ich würde mich lächerlich machen, wenncs geschehen sollte, daß ich in meiner Hoffnung getäuscht würde. Aberda ich hoffe, der Herr werte mir beistehcn, spreche ich davon, alsvon einer gewissen Sache." '-Z

Man trug ihm eine Person aus guter Familie an, die ihm einesehr reiche Mitgift eingebracht hätte; aber Calvin widerstand, er fürch-tete, das Kind könnte auf seine Geburt zu stolz sein und im Haus-wesen einen Aufwand machen, der allzusehr mit dem einfachen Sinndes. Gemahls im Widerspruch stände. Ucberdicß kannte sie die franzö-sische Sprache nicht und Calvin war bei seiner Heirath sehr dafür be-sorgt, daß er eine Frau fände, die ihm zugleich als Sccrctär, Kran-keuwärterin und Köchin diene. Der Vater und die Mutter der Brautdrangen in Calvin, der keine trockne Zurückweisung geben wollte, weß-halb er die Bedingung fcstfetztc, daß das Mädchen französisch lernenmüßte, wenn er mit ihr zur Ebe schreiten sollte. Das Mädchen fühltesich gekränkt, und bat sich ihrerseits Bedenkzeit aus. Calvin war ausseiner Verlegenheit. Cr hatte seinen Bruder nach Gens geschickt, daßer ihm eine Schweizerin bringen sollte, die zwar keine Glücksgüterhatte, aber mit allen Duzenden begabt war, von welchen der Refor-mator träumte, der im Voraus die Hochzeit veranstaltete, die Feierauf den 10. März feffchtzte, Harel und die Prediger von Neufchatclcinlud, im Falle sein Freund verhindert sein sollte, nach Straßburg zukommen; er hüpfte vor Freude wie ein Kind und wagte es, sich lächer-

1) Ilaee solo mo illoetM Mlollrilncko, 8, ,>mlic» vst, 8, nweigeea, 8, nonllistiiosu, 8l pMic-nn. ui 8,ie8 c-U mc-i, v.iletuckino köre sollicitsm.llchist. k'si-ello. 1!>. muH I53N.

2) Yuunguum lickiculnm mo kaoio, 8, oontij-oiil mo ist» sno clecniero.80(1 quin clominuin Milli »ckkutui'um oonlicko, >>o,j»(Io <10 (Io 10 ceituilotilioro. N. k'olnuuiii 1441. )ls8 t^o».