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1 (1843)
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mehreren andern Orten, die ihr inne habt, verweigert, und sie gegenuns aufhetzet durch eueren Betrug und euere Arglist, um uns durchdiese Gefahr von unserm alten und wahren katholischen Glauben abzu-bringen; weil ihr sagt, wir wollen das Wort Gottes nicht hören,nicht zugeben, daß man in unser» Ländern das alte und neue Testa-ment lese, und ihr uns deßhalb als Leute ohne Religion, als Böse-wichte, Verräther und Friedensstörer anklaget; weil ihr uns, da wiruns eucrm verunstalteten, verfälschten Glauben nicht anschließen undvereinigen wollen, die Lebensmittel entzieht und uns die öffentlichenMärkte verschließt, indem ihr uns durch dieses Mittel dem Hungertodepreisgeben, und nicht nur uns, sondern auch die armen, unschuldigenKinder, die noch im Mutterschoße sind, verderben und vernichten wollt;weil uns endlich Alles verweigert wird und uns Niemand behilflich ist,von euch Recht und Gerechtigkeit zu erlangen, und weil wir schon solange Zeit diese arge Noth, eucrn Stolz und Ungerechtigkeit erdulden,ohne daß es auch nur den Anschein hätte, als wollte es ein Endenehmen: sind wir gezwungen, euch vor Gott, seiner heiligen Mutterdem ganzen himmlischen Hofe und allen Denjenigen anzuklagen, welcheRecht und Gerechtigkeit achten, und wir beschließen insgesammt, wenncs Gottes Wille ist, daß er uns Gnade, Macht und Kraft verleiht, die Unbil-den, die ihr uns angethan habt, mit starker Hand nachdrücklich zu rächen:Dieß thun wir durch diese Zuschrift euch, euern Hilfsgenossen und An-hängern zu wissen, indem wir durch dieses Mittel unsere und unsererVerbündeten Ehre gegen euch gesichert wissen wollen, zu dessen Beglau-bigung und Bezeugung wir dieser Schrift unser Bundessiegel ange-hängt haben, die Thurgauer im Namen Aller. Gegeben am viertenMittwoch im Oktober des Jahres 1531."

Wenn man die Geschichte der Einführung der Reformation in derSchwei; liest, glaubt man nach Sicilien versetzt zu seyn, unter dasProconsulat eines Verres. Jeder Meineidige oder Abtrünnige erhält, wieHerr von Senarchans, für 2500 Schweizer Gulden (1100 Fr.) diePriorei von Perroy was das Blei Werth war;

um 6500 Berner Livres, wie der Schultheiß Johann vonWateville, die Güter von Villars-le-Moine und Clavelapre was dieBäume werth waren;

um 3000 Schweizer Livres (1100 Fr.) wie JohannTribolet von Bern, Vogt von Grandson, das Kloster Lance mit allenPertinenzien was das Dachwerk werth war. *)

1) llkar. ll. de Haller, Histoire de I» rölorme proteslsnte dans la 8ui»o

occidenlale I83V.