mit den Spitzen ihrer Picken unk Säbel die Augen aus unk verstüm-melten sie so, käst sie unkenntlich waren, auch verbrannten sie alleHandschriften von Pergament, sowobl jene, welche Gesänge enthielten,als ankre_
Am Mondtage, gegen Mittag, kam die Armee nach Genf; sieführten neunzehn schwere Artillcriestücke mit sich, von denen sic einen2heil bei St. Gervasius aufstellten, den ankern vor einem Palast, beider kleinen Kirche, welche das Oratorium genannt wurde. Die Trup-pen des Kantons Bern wurden in der Nivicre und in der korratcrie beider Brücke der Arve untergcbracht; im Kloster des heiligen Dominicuswurden sechs Fahnen, lauter Lutheraner einquartirt, und die Mönchewurden genöthigt, das Kloster zu verlassen; im Kloster der heiligenKlara wurden sechsunddreistig Mann zu Pferde einquartirt, welchegroße Kosten verursachten.
Als die Schwestern ermahnt wurden, daß sie in großer Gefahrseien, fanden sie Mittel, ihre Gastwirthe in die Weinlaube zu bringen,dann flehten alle Anwesenden unter Tbränen um Barmherzigkeit, undempfahlen sich in ihren Schutz.... Da fingen sie alle zu weinen an,und sagten: gute Frauen, Gott wolle euch stärken und trösten als seineDienerinnen, denn wir vermögen euch nicht zu schützen, wenn sie euchschaden wollen. Da starben die armen Schwestern beinahe vor Angstund Furcht.
Als die Ketzer in der Stadt waren, legten alle Priester, die Welt-geistlichen sowohl als die Mönche, ihre Kleidung ab und trugen sich wieWcltleute, so daß man sic nicht von den Derbeirathetcn unterscheidenkonnte; sie trugen alle das Kricgszcichen, ein weißes Kreuz auf derBrust und eines hinter den Schultern.
Am folgenden Dienstage gegen acht llbr des Morgens ließensich die Lutheriichen die Kathedrale des heiligen Petrus öffnen; undals sic innen waren, singen sie au, init der bischöflichen Glocke zurPredigt zu läuten; denn sie führten ihren verwünschten Prediger mitsich, welcher Magister Wilhelm Farct genannt wurde, der die Kanzelbestieg und in deutscher Sprache predigte. Seine Zuhörer sprangenauf den Altären herum wie Ziegen und wilde Thierc, und spottetenüber das Bild unserer krlvsung, der Jungfrau Maria und aller Heiligen.
Diese Hunde, welche in der Nacht Scbarwachc hielten, zerstörtenden Altar des Oratoriums, zertrümmerten das Glasgemälde, aufwelchem der heilige Abt Antonius und der heilige Sebastian darqc-stellt waren. Sic zerstörten auch ein schönes .strcuz von Stein,aus dessen Trümmer sie sich um das Feuer setzten. Jur Kloster der