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Calvin am Hofe Margaretha s. Die Pfycho-pannychie LSA4—LSAS.
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(5Dp und Calvin stückten sicki von Paris. — Der Hof von Nerac. — Calvin inClair. — Dn Tillct. — Calvin in Orlcon's. — Die Reformation in Frank-reich. — Servetus. — Verbannung Calvin's. — Straßbnrg. — Basel. —Die Psychopannvchie. — Prüfung dieses Werkes. — Calvin's Urtheil. —
Der Sturm wurde vorbereitet, Calvin wollte einen andern Kopf,als den seinigen vorschiebcn; er hatte ihn schon gewählt, jenen desRectors der Sorbonne in Paris, Nikolaus Cop. Cop war ein Deut-scher, aus Basel. Er war für den jungen Schüler eingenommenwegen seiner gewandten Redegabe, seines tugendhaften Aussehens,seiner Kenntniß der heiligen Schrift, dann wegen seiner Spötteleienüber die Mönche, und seiner höhnischen Ausfälle gegen die Universität.Er war übrigens eines plumpen, derben Geistes, der in theologischenDingen nichts verstand, und sich viel besser in einem Speiscsaal aus-nahm, als in einer gelehrten Versammlung, besser an der Tafel, alsauf dem Lehrstuhle. Cop mußte an dem Tage Allerheiligen vor derSorbonne und der Universität die gewöhnliche Rede halten. Er empfahlsich dem jungen Calvin, der sich daran machte, und ihm, wie Bezasagt, „eine ganz andere Rede zusammenstellte, als man sic sonst vonihm zu hören gewohnt war." *) Die Sorbonne und die Universitärwohnten der Reve nicht bei, sondern nur einige Franziskanermönche,deren Ohr beunruhigt wurde beim Anhören dieser übeltöncnden Sätzeüber die Rechtfertigung durch den bloßen Glauben an Christus. DieseIrrlehre ist alt, sic fährt seit mehreren Jahrhunderten in allen Schreib-beftcn der Jrrlehrer herum; zwanzigmal ist sie gestorben, zwanzigmal
I) öere, Hist. Lcele». k. 1. i>. 14.