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1 (1843)
Entstehung
Seite
23
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oder daß die Theologie in seinen Augen nichts als eine derbe Laufbabnöffne, voll Gefahren, ohne Ruhm und ohne Vortbeile; er wollte denStudien seines Sohnes eine andere Richtung geben. Das waren welt-liche Gedanken, welche das väterliche Herz bewegten, ^ wie Calvinbemerkt.

Damals führte die Rechtskunde zu Titeln, Würden, in den Rath derFürsten, zum Glücke. Andreas Alciati wurde von Franz I. aus Italienberufen, damit er in Bourges lehre, für einen jährlichen Gehalt von 1200Thalern in Gold.Der König hat die 1200 Thaler in Gold, die er dem

Herrn Alciati verwilligte,wohl verwendet, sagten die Schöffen von Bourges,kenn nie war die Stadt so ansehnlich und so glücklich, nie haben die Be-hörden so viel Arbeit gehabt." Für die Rechtsgelehrsamkeit bestimmtenun Gerhard Calvin seinen Sohn. Der Schüler gehorchte ohne Murrenund ging zuerst nach Orleans, wo ein tüchtiger Magister Vorlesungenhielt, Peter de l' Estoile, welcher dann Präsident des Parlaments in Pariswurde, und damals als der scharfsinnigste Rechtsgelehrte Frankreichs galt.Peter de l' Estoile lehrte seinem Schüler, wie er seine Beweisführunggedrängter fassen könne, wie er seine allzuweitschweifende Redeweisebeschneiden, sich in Schmuck und Bildern mehr beschränken, und sei.nem Styl einen freiern Gang geben solle. Johann Calvin war dieFreude seines Lehrers, er war emsig, gelehrig, voll Eifer für dieArbeit:man hielt ihn schon nicht mehr für einen Schüler, sondern füreinen Lehrer," sagt einer seiner Biographen. Magister Franz Baudoin,

Balduinus, berichtet, Calvin habe am Collegium kein anderes Geschäftgehabt, als seine Cameraden zu verläumven: so daß sie ihm den Bei-namenueeusativus" gegeben hatten. Sie sagten von ibintJobannweiß bis zum Accusativ zu decliniren."

Von Orleans ging er an die Universität nach Bourges, wo seineStudien plötzlich unterbrochen wurden. Er reiste ab, um seinen krankenVater zu pflegen, den Gott bald zu sich rief. Gerhard Calvin entschliefim Glauben seiner Väter, ausgesöhnt mit der Kirche, die er beleidigt

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2j Paulus prskerus, pkestrum virorum eruclitioue smßulsri clsro-rum, p. 826.

3) I.ettr6 su ebsncelier O»s>rst.

4 ) pkeod. cke Lere.

prsnc. LMuinus, secuncks eontrs Lslv.