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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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14 .

Du klagest, junger Freund, unfreundlich sei dein Haus,Und denkst dir mancherlei, dem abzuhclfcn, aus.

Ich rathe dir, hinein ein freundlich Weib zu fübren,

So wirst du Freundlichkeit in allen Ecken spüren.

13 .

O meine Blume, die dereinst mein Grab soll zieren,Wie zittert' ich! du warst mir nah dran zu erfrieren.

Dem Gärtner Dank, der dich entrissen der Gefahr!Allein wie ist das Herz des Menschen undankbar:

Gerettet seh' ich dich, doch nun seh' ich dich serbcnSoll nie gesundes Roth die Wange mehr dir färben?

So sah ich besser dich mit einmal sterben.

16 .

Ein junger Kritiker und Dichter tritt ins Feld,In doppelter Person ein nnerschrockncr Held.

Die Märterkrone sucht er selber zu verdienenBon anderen, und sucht sie aufznsetzcn ihnen.

17 .

Als du mich kamst zu sehn, war ich zu Hanse nicht,

Und du verlörest mein Gespräch und mein Gesicht.

An allen beiden hast du nicht zuviel verloren;

Zum Sprechen bin ich nicht und nicht zum Sehn geboren.