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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
Entstehung
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26 .

Was allerbestes je von Weisen ward gesprochen.

Wie ein lcbend'ger Qnell ans ihrer Brust gebrochen,

War nie so allgemein gemeint alswie es scheint.

Ein ganz Besonderes war stets damit vereint.

Doch das Besondre hat sich nnserm Blick entzogen,

Die allgemeine Kraft ist nicht damit entflogen.

Gerade daß es ans besondcrm Grunde ruht,

Macht, daß es nun die allgemeine Wirkung thut.

Ans Herzbedarf für Herzbedarf war es gesprochen,

Das suhlt dein Herz heraus und muß Thciluahme pochen.

27 .

Um mit Vertraun ein Wort zu wagen, mußt du dessen,Was all des Schönen schon vorhanden ist, vergessen.

Gar cs zu kennen nicht, wird dich noch mehr besrciu;Doch wer kann, Schönes nicht zu kennen, sich vcrzeihn?

28 .

Wenn du dein eignes Ich nur spiegelst, soll das michErbauen? Jeder sucht mit Recht im Spiegel sich.

Du mußt der Welt verzeih», wenn sie dir nie verzeihtPersönlichkeit, die nicht selbst wie die Welt ist weit.

29 .

Wie ein Botaniker nur von ProfessionBemerket, was uneingeweihtem Blick entfloh»,