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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Vielwortigkeit ist's die den Schüler nur verklagt,Daß er das eine Wort nicht traf, das alles sagt.

Doch wo der ringende Gedank' ist überschwänglich,Ist Wicdcrholnng anch dem Meister nnnmgänglich.

Wo du das Thema nicht vermagst hcrvorzutonen,Erschöpfen mußt dn es in Bariazionen,

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Ich will durchaus nicht thun, was wollen die und lieben,Für die gesungen jetzt, getanzt wird und geschrieben.

Nur hören wollen sie und sehn, ohn' anfzuthnnEin innres Aug' und Ohr, im Aenßern müßig ruhn,

Genießen, schwelgen nur, nicht denken noch sich bilden,Mit ungezügelter Einbildungskraft verwilden.

Dazu hels ihnen treu Musik und Bnhncnknnst,

Du, edle Poesie, verschmäh' die schnöde Brunst!

Ob von den deinen anch sich ihnen beigcselleMärchen, Roman, Nomanz', Erzählung und Novelle;

Doch, hcil'ge Lyrik, dn, von wo dn bist, nach obenDeut' ihnen warnend ernst, ob sie ob nicht sie's loben.

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Warum mit Reimen euch, und schweren Neimen, quälen?Wär' es, ihr Dichter, nicht genug die Silben zählen?

Den Griechen war's genug, warum wär's uns nicht auch?Doch Silbenzählung selbst ist zeitlicher Gebrauch:

Der Psalter Davids rauscht noch ohne Silbenzahl;

Und so ans Zeit in Zeit wuchs mit der Kunst die Qual;