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Tenn unverändert ganz von Ansehn und GebcrdeHüben und drüben ist der Himmel wie die Erde.
Die Berge laufen im nunnterbrochnen Zug,
»nd seine Wellen schlägt der Fluß, wie er sie schlug.
Hin iibcr'n Schlagbaum zich'n die Wolken nach Gefallen,Die Vögel dürfen auch nach Lust darüber wallen ;
Die hüben Nester bann, und drüben, wenn sie wollen,
Hr Futter holen, ohn' es irgend zu verzollen.
ilinr Menschen trifft der Plack, daß sie nicht nach GeschmackEinfuhren dürfen Wein von hier, von dort Taback.
19 .
Was sucht ihr, Reisende, in des Gebirges Schanzen?
Was, erster, suchest du? „Ich suche Stein' und Pflanzen.
»nd reichlich findest du. Was suchest du, o zweiter?..Ansichten, Landschaften." Hier sind sie ernst und heiter.
Was, dritter, reisest du? „Die Reise zu beschreiben."
Auch gut, doch könntest du wol etwas Bessrcs treiben.
»nd endlich, vierter, du? „Ich reise zum Vergnügen."Warum doch sagst du das mit misvergniigten Zügen?
Mt allem wird von selbst Vergnügen sich verbinden ;Vergnügen aber, das man sucht, ist nicht zu finden.
20 .
Ans Felsen springt der Quell, und Freiheit will ihm ahnen,-tas Schicksal reißt ihn schnell ans nngewählte Bahnen.
Er möchte dort hinab, doch er muß da hinunter ;
Er schlingt und schlängelt sich und spielt mit Kieseln munter.