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Dm Leib, hätt' ich dm Leib geliebt, mich macht' es grauen,Dm von der Seele nun vcrlassncn Leib zu schauen.
Die Seele liebten wir, doch weil im Leib wir blieben,
So konnten wir auch nur geleibte Seele lieben.
Geliebte Seelen, die ihr eurem Leib entschwebtet,
Ihr lebt mir, doch ihr lebt mir anders als ihr lebtet.
Daß ich euch lieben könn', o kommt mich zu nmwalte»,
Ihr könnt's, in lieblichen nnd leiblichen Gestalten.
Laßt mich vergessen, daß ich je sah Todtcnziige!
Des Lebens Schein ist wahr, der Tod ist eine Lüge.
Was anders kann der Tod als gleich der Lüg' erblassen,Weil von der Wahrheit er, vom Leben, ist verlassen!
31 .
Woher du kämest nicht, nnd nicht wohin du gehst,
, Die Stelle kennst du nur zur Noth, wo nun du stehst.
, So kennst du von der Welt, vom allgemeinen Leben,
> i Auch End' nnd Anfang nicht, nur kaum der Mitte Schwebe».
l Sie geht nach einem Ziel, doch scheint es zu entweichen,
^ Du gehst nach einem auch, doch wirst dn's nie erreichen.
^ Je höher auf du klimmst, je höher steigt die Leiter;
i Je weiter spielt die Zeit, dehnt sich der Spielraum weiter.
^ So bleibt dir nnd der Welt statt alles Ziclerringcns
>, In jedem Nn nur dis Gefühl des Borwertsdringcns.
st'. ^ Schad' auch nm euch, wenn ihr das Ende je gewönnet,
's Ihr endlichen, die ihr kein Ende denken könnet!
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