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Du Unvergänglichkeit, Vergänglichem inwohncnd,
Und Uranfänglichkeit, hoch über'm Wechsel thronend.
Der Seelen Seele du, Gedanke der Gedanken,
Umfaßt von keines Raums und keines Denkens Schranken.
Dir geht die Wissenschaft vorbei ans dunklen Bahnen,
Und um dein Urlicht schwebt der Andacht sel'gcs Ahnen.
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Wer nicht, was im Verstand sich ewig widerspricht,Zugleich kann denken, denkt den Ew'gen ewig nicht.
Drum magst du, statt dir selbst znm Schrecken oder SpottAus All und Eins und Nichts zu schaffen einen Gott,
Ihn lieber denken dir mit Mund und Angesicht,
Wie er bläst Odem ein und Schöpfungsworte spricht.
Dann aber mußt du ihm auch geben einen Ort,
Und die Unendlichkeit des Raumes räumen fort.
Die Erde mußt du fest in ihre Mitte bannen,
Umher das Firmament, das gvldbcschlagne, spannen;
Daß dir die Sonn' am Tag beschcine deinen Raum,
Und Mond und Stern bei Nacht bescheine deinen Traum.
Wenn so dein Sinn zurück sich wiegt in sel'ge Kindheit,Wol mögen Schauende beneiden deine Blindheit.
Sowahr in dir er ist, der diese Welt erhält,Sowahr auch ist er in, nicht außerhalb der Welt.
Doch in ihm ist die Welt, sowahr in ihm du bist,Der nicht in dir noch Welt, nur in sich selber ist.