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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Sich, wie im Mcnschcngeist geordnete Gedanken,

So kreisen Welten dort in selbstgesctzten Schranken,

Ein All Unzähliger, von denen jed's ein All,

Ein Punkt im Ganzen ist, in sich ein Lebcnsball,

Die Alle, wie sic rings in Rangordnungen schweben,Entwickeln auch in sich ein ranggeordnet Leben,

Da ringen überall Rangordnungen des LebensIn »ngchennntcin Trieb des Jmmeranswertsstrebens,

lind wo Natur den Geist nun ans als Äronc setzt,

Da kehrt das Einzelste zurück znin Ganzen jetzt,

D» suchst, o Mcnschengcist, wo auch dein Standpunkt ist,Den Mittelpunkt, von dein du nirgends ferne bist.

Du suhlest selbst dich klein, du fühlest selbst dich groß,

Dich mit der ganzen Welt im cw'gcn Baterschoß,

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O sage wo du bist, wo du nicht bist o sage!

Du überall in Nacht, und überall zu Tage,

Die Wahrheit du allein, und alles Andre Schein,

Und aller Schein was könnt' er außer Wahrheit sein?

Die liebend suchen dich, sind nicht zu dir gekommen tUnd die dich fliehen, sind nicht deiner Lieb' entnommen.

Die sern sich fühlen dir, sind drum dir nicht entrissen ;Doch selig sind allein, die sich dir nahe wissen.

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Du siehst, Unsichtbarer, du hörest, Unvcrnommner !

Sehn, hören wird durch dich vollkommen, Allvollkommner.