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Zch «der sage dir: Sie ist alswie sie war,
Dieselbige, wie Gott dersclb' ist immerdar.
Kon wannen kommt sie denn? Von Gott. Wo geht sie hin?Zu Gott zurück. So schwebt in Gott sie mitteuin.
lind ferner, naher, ist sie ihm auf keinem Schritte,
Ter wie am Anfang und am End' ist in der Mitte.
Tu sagst: des Göttlichen, das sic zuerst empfangen,
Zs! im Verlauf der Zeit ihr mehr und mehr entgangen.
Modert ist der Geist, gleich Düften, die zerstieben,
»nd immer todtcr ist der Stoff zurückgeblieben.
Ich aber sage dir: Kein Seelendüftchcn gicngZhr aus, dafür sie nicht ein anderes empfieng.
Der Odem Gottes wirkt nicht nur der Blum' Entfaltung,
Ihre Erhaltung auch und cw'gc Umgestaltung.
Tchön wie des Morgens glänzt des Abends Roscnbucht,
Lchön ist wie Frühlingskranz des Herbstes reife Wucht.
Rag Morgenfrische dort im Mittagsbrand ermatten,Herbstdämmernng sich hier in Winlernacht verschalten:
Bon neuem immer frisch, von neuem immer klarZst Gottes großer Tag, das ew'ge Weltcnjahr.
A's wintern, sommern mag, ob tagen oder nachten,
Üaß uns im Fluß der Zeit die Ewigkeit betrachten!
2l.
Was ist der Raum? Die dir vom Sinn gesetzten Schranken.Was ist die Zeit? Der Fluß der Ding' und der Gedanken.
Allgegenwart des Orts, Allgegcnwart der Zeit!
Wo ruht von hier und dort, von jetzt und einst der Streit?