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Magst dn's mit reichstem Schmuck der Fantasie umkleiden,Mit feinster Sondrung auch vom Irdischen auSscheidcn;
Dort machst du Geistiges zu leidlicher Erscheinung,
Und hier das vollste Ja zur leercstcn Verneinung,
Was anders also kannst du thun als dich bequemen,
Jetzt dis zu setzen und cS dann zurückzunehmen?
Was alles du von ihm magst sagen, daß es sei,
Es ist nicht was du sagst, doch was du fühlst dabei.
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O ew'ger Lebcnshauch, durch den der Baum der ZeitenTreibt Blüten, Früchte trägt und falbes Laub läßt gleiten,
Was stockt und was sich regt, regt sich und stockt in dir;Und jedes Herz, das schlägt, schlägt und frohlockt in dir.
Du hebst den Mcnschengeist in deiner Lieb' cmhor,
Er fühlet sich in dir und kommt so groß sich vor.
Dann fühlt er sich so klein vor deiner Größe wieder,
Und tiefe Demut beugt den kühnen Stolz danieder.
Du aber öffnest dem gebeugten deinen Schoß,
Erhebst ihn wieder, und der kleine gilt dir groß.
Du kehrest in ihm ein mit dem Gefühl der Huld,
Sein Sehnen stillest du nud sühnest seine Schuld,
Mit Zittern sicht er dich als Herren, der ihn schuf,
Und mit Vertrauen hört er deinen Vaterruf,
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Du sagst, es ist die Welt geartet zum Entarten,Und weiter stets von Gott abführen ihre Fahrten,