Doch nur die Kunst besiegt die Stofsverkümmerung,Die Uransänglichs schasst auch aus Zertrümmerung.
li.
Wenn du die Menschen siehst, mein Sohn, an einem PlatzeVersammelt, und sich freun wie au gcfuuducm Schatze,
So frage nicht: worin mag dieser Schatz bestehn?
Sie freuen sich, daß sie einander sreuu sich sehn.
So magst dn immer auch dich freun, daß sie sich freuen;Und laß dich das gesehn zu haben nicht gereuen.
13.
Du kannst auf's Feld nicht gehn, ohn' irgend eine BlumeZu finden, welche sagt non ihres Schöpfers Ruhme.
Nicht in Gesellschaft kannst dn gehn, ohn' ein GesichtZu sehn, das deinem Bild vom Menschen widerspricht.
Drum unter Blumen bleib' und lerne Menschen meiden!Die Menschen könnten dir die Blumen selbst verleiden.
Doch lieben lernest du, wo dn bei Blumen bist.
Den Menschen selber, der nnliebenswürdig ist.
16 .
Weil das Vergnügen, das man bannen will, entweicht,Und oft die Lustpartie dir keinen Lustpart reicht:
So geh nur dran, wie an ein andres Tagsgcschäfte,
An das du eben heut willst setzen Zeit und Kräfte.
Und war's nun ein Geschäft, so hast du's abgcthan;Und war die Lust dabei, so schreib' zu Dank sie an.