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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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17 ,

Bon Lebern aller Art möcht' ich Jahraus JahreinAm allerwenigsten ein Wirthshansleber sein;

Und noch viel weniger nur eins : ein Wirthshanswirtb,Der schlechter selbst mir scheint als fremder Herden Hirt,

Erbat das ganze Jahr der Gäste Bauch zu weiden.

Die herzlos für ihr Geld fordern und danklos scheiden.

18 ,

Ich wollte, wär' ich reich, viel lieber als den StreitUm nichts wan nichtiges Gut zu hören weit und breit,

Mein eignes geben hin und sagen: Nehmt und thcilt!Loch würde so der Streit gemehrt mir, nicht geheilt.

10 ,

Nicht hemme du im Gang die sinnlichen Genüsse,

Die Leibeshanshalt braucht als Zufluss' und Abflüsse,

Der Schaffner schaffe nur im Kreis, der ihm gehört.Damit die Herrin herrsch' im Innern ungestört.

20 ,

Mswie ein Thor, der wohnt im Hans mit einem Weisen,i Der Weisheit Einfluß fühlt in seiner Thorhcit Kreisen,

!»>id sich vorm Nachbar schämt, was dem misfällt, zu thnnLo wohnt auch ja dein Leib so nah dem Geiste nun.

Der Thor wird zwar ein Thor vorm Weisen immer bleibenDoch ihm zum Aergcrnis sein Thorenspiel nicht treiben.