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Sie schwebten, wie zuerst der Geist auf Wassern schwebte,Und sahen zu, wie sich die Schöpfung neu belebte.
Und wie ein Vogel jetzt, wenn ab in einem Kreise
Der Welt ein Frühling stirbt, zum andern macht die Reise
So fliegt, wann diesen Stern, ob fremd' ob eigne, Glutverzehrt, ein Vogel fern zu andern wohlgemut.
Ihr Vögel, seid gegrüßt, und grüßt mir alle Fernen,
Von denen ich gelernt, und die von mir einst lernen.
Ihr habt mir manchen Gruß gebracht aus fremdem Land,Und manchen, den ich als vom Himmel her verstand.
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Zwölf Jahre war ich alt, da hatt' ich ohne FleißFast alles und noch mehr gelernt, als ich nun weiß.
Ich hatte schon die Frucht, wovon den Ruhm nun habenManch andre, die zuerst ans Licht der Welt sie gaben.
Und rühm' ich dessen mich ? Ich rühme nur die Zeit,
Lurch deren neuen Trieb das Neu' allein gedeiht.
Gedanken kommen wie des Frühlings goldner Duft,
Sic sind nicht mein noch dein, sie schwimmen in der Luft.
Sei dankbar, daß die Welt so reich dir dargebotenDes besten Wissens Schatz von Lebenden und Todten.
Ln hast ihn nicht gesucht, du hast ihn nur gefunden ;
Än spend' ihn liebend aus und sei der Welt verbunden.
IS.
Ler Knabe steht am Berg und lauscht in stiller Wonne,Weil gegenüber ihm aufgehen will die Sonne.
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